Ralf, Sabine und Jenny

Jenny Balzer, Sabine und Ralf Schirneck

 

Jenny Balzer

Das Schicksal geht manchmal seltsame Wege??? Mag ja sein. Aber nicht bei UNERHÖRT!

Nach unserem Umzug von Bayern ins Vogtland, und dem Weggang unserer alten Sängerin nach Liverpool brauchten wir schnell einen Ersatz. Also, naja..., ganz schnell! Eine tolle Sängerin aus dem Vogtland sollte es sein, und ein liebes Mädel, das zu uns passt. Schwierige Sache. Eigentlich. Aber nach drei Tagen stand Jenny Balzer vor uns. So schnell, wie die Suche begonnen hatte, war sie auch schon wieder zu Ende. Ein "unerhörter" Glücksfall! Seit dem Sommer 2013 komplettiert ihre markante Stimme unser Trio. Mit ihrer herzlichen und liebenswerten Art haben wir (und unser Publikum!) sie schnell ins Herz geschlossen. Jennys musikalischer Werdegang führte vom Kinderchor und Klavierunterricht bis zum Engagement im bekannten Gospelchor "Femina Musica" aus Bad Brambach.

Jenny passt zu uns. Sie werden es hören!
Sabine Schirneck

Sabine singt. Und nicht nur das. Sie spielt Gitarre, Bass, Akkordeon und Percussion.
Ihre feinsinnige künstlerische und musikalische Ader, gepaart mit eisernem Lernwillen ergeben eine unbändige Kraft. Eine Kraft, die man ihr eigentlich nicht zutraut....

Sabines Motto: "Es gibt nichts, was man nicht lernen kann."
Ja, natürlich. Aber nur, wenn man das Gefühl dafür hat. Und das hat sie! So, wie sie die Meisterschaft im Umgang mit Reitpferden erlangt hat, so strebt sie auf die gleiche Art nach Vollkommenheit im Umgang mit ihren Instrumenten und ihrer Stimme. Eine mehr indianische Art der Annäherung, bei der ein Instrument eben auch "ein Wesen" ist. Dieses Gefühl spürt man auf der Bühne, das Publikum fühlt es, und macht sie jedem Zuhörer auf Anhieb symphatisch.

Sabine lebt ihre Musik, die zugleich die unsere ist. Alles passt zusammen. Ein Glücksfall - und Sie werden es merken.
Ralf "Carlos" Schirneck

Aufgewachsen ist er in einer überaus musikalischen Familie und stand mit sechs Jahren schon auf der Bühne, mit drei Geschwistern und dem Vater am Akkordeon. So hieß seine allererste Band auch folgerichtig "Familie Schirneck".
Ebenfalls ab dem sechsten Lebensjahr begann er bereits, unschuldige Mundharmonikas zu quälen, was ihm sichtlich Spaß bereitete.

Nebenbei jahrelanger Sänger im Schulchor und Trommler im Spielmannszug, bekam er mit 12 seine erste Gitarre. Damit war der kurz vorher begonnene Akkordeonunterricht mit einem Schlag beendet. Autodidaktisch und mit verbissenem Elan ergründete er die Tiefen des damals populärsten Musikinstrumentes, um es den Meistern und großen Vorbildern gleichzutun. Niemals hätte ein Gitarrenlehrer diese Antriebskräfte wecken können!
Das zweite Resultat war ein abrupter Wechsel des musikalischen Genres. Der Erfahrungsweg führte dann über Solo-, Duo- und Trioprojekte im Folk- und Bluesbereich (mit starker Betonung des Satzgesangs - der Chor hinterließ seine Spuren...) bis hin zu einer Sängerkarriere in Rock- und Heavy Metal Bands. Nebenbei nahm Ralf Schirneck intensiven Gesangsunterricht. Das Ergebnis war eine kräftige, druckvolle und ausdrucksstarke Stimme, die nicht nur die damaligen Hardrock-Kollegen entzückte, sondern ihm auch bis heute eine eindrucksvolle stimmliche Vielfalt ermöglicht.

Nach den musikalischen Ausflügen zu Deep Purple, Iron Maiden und Judas Priest, mit schwarzen Lederklamotten und Nietenhalsband kehrte Ralf zu seinen Wurzeln zurück. Es folgten vielfältige Projekte mit verschiedenen Mitstreitern. Seine musikalischen Vorbilder aus der Jugendzeit, wie Neil Young (an erster Stelle), Crosby Stills & Nash, Emmylou Harris, Linda Ronstadt, Cat Stevens, aber auch Eric Clapton und John Mayall prägen bis heute sein Repertoire. Bei aller Vielseitigkeit und großer Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen im Bereich der populären Musik liegt sein Schwerpunkt trotzdem weiterhin bei den Songs der Hippie- und Bluesgeneration. Ralf Schirneck hält nach wie vor diese Zeit für die freiheitlichste und kreativste Phase der jüngeren Musikgeschichte. Und dies nicht aus Verklärung der "Good old times".

Wenn heute bei einem Konzert dieser Geist, dieser "Spirit" wieder zum Leben erwacht, dann spüren die Zuhörer recht schnell, dass es genau dieses Gefühl ist, welches sie im alltäglichen Leben schmerzlich vermissen. Wenn Carlos und seine zwei exzellenten Mitmusikerinnen, Sabine und Jenny, ihre musikalische Schatzkiste öffnen, wenn die Stimmen durch den Raum schweben, die Mundharmonika mal lacht, mal weint und die Trommel dröhnt, wenn sich gefühlvolle Balladen mit kraftvollen Blues- und Boogie-Rythmen abwechseln, dann hält es die meisten nicht mehr auf ihren Sitzen. Das Publikum, die Musiker - alles wird eins. Ein einziges großes Gefühl, ein einziges langes Lied. "It's all one song!", wie Schirnecks großes Vorbild Neil Young sagt...

Am Ende des Abends wird Ralf Schirneck, verschwitzt und mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht, sagen: "Das war heute wieder ein gutes Konzert."
Coverband Liveband, Gesang Percussion Akkordeon, Jenny Balzer
Ralf Carlos
Sänger Sängerin
Coverband  unplugged akustisch
Jenny Balzer
gute Musik

SabineBayreuth BuergerfestSchierneck